08.01.2026

1. Botschaft

Seins-Ebenen des Geistes

 

Ich will euch mit meiner Energie grüßen und euch damit die Zuversicht in eure Herzen legen. Sie ist ein Ursprungsaspekt des Lebens und aus ihr kann das erwachsen, was ihr Hoffnung nennt. Nur die Zuversicht ist es, die euch an euer Vertrauen in die Schöpfung erinnern kann. Denn obwohl sie eine noch stark abstrakte Gemütslage in euch auslöst, ist sie doch der Schritt in die Welt der konkreten Lebensaspekte, die in Hoffnungen und Vorstellungen münden. Ihr wißt, daß derartige Aspekte starke energetische Resonanzen hervorrufen können und auch werden, wenn sie bewußt in die geistige Arbeit eingebunden werden. Geistig arbeiten, in seiner Entwicklung voranschreiten und sich als Mensch als eine geistige Einheit verstehen zu lernen, ist das, was in dem folgenden Band beschrieben werden soll.

Der Menschengeist ist in unterschiedlicher Hinsicht eine energetische Struktur, die darauf beruht, sich zu verteilen. Die Art der Aufteilung geschieht auf mehreren Ebenen, die im ersten Teil dieser Schrift behandelt werden sollen. Dabei werden Formen der sogenannten Realität und Illusion zur Sprache kommen und auch der Umgang mit diesen Phänomenen des Seins für eine Geiststruktur wie den menschlichen Geist beschrieben werden. Von Interesse wird ebenfalls sein, wie zwischen diesen und anderen Formen und Ebenen Wechselbeziehungen bestehen oder hergestellt werden können. Eine solche Aktivität innerhalb der geistigen Arbeit ist eine bewußtseinserweiternde Tätigkeit, die mit Möglichkeiten, aber auch gewissen Risiken verbunden ist, welche nachfolgend zur Sprache kommen sollen.

Geistige Zustände, die in Traum- oder Trancephasen des Menschen erreicht werden, zählen ebenfalls zu den hier beschriebenen Geistebenen, die sich vor allem im Laufe eines inkarnierten Lebenszyklus ereignen. Sie zu verstehen, zu steuern und für die eigene geistige Entwicklung zu nutzen, wird Gegenstand eines zweiten Teils sein. Angesichts solcher aktiven geistigen Aktivitäten soll einmal mehr klargemacht werden, welche komplexen Interaktionen zwischen Geiststrukturen innerhalb des eigenen Geistes möglich und teilweise auch erforderlich sind, um eine bereichernde Entwicklung gewährleisten zu können.

In einem dritten Teil soll die Geistkommunikation in ihrem Aufbau und Wesen beschrieben werden. Fragen, wie Kommunikation von Geist zu Geist stattfindet, welche Informations- und Wissensstrukturen dafür genutzt werden und wofür sie nutzbar ist, sollen geklärt werden. Dabei wird es möglich sein, sich als Menschengeist in die eigene Gesamtstruktur hineinzuversetzen und mit dem dann erworbenen Wissen selbst in die unterschiedlichen Seins-Ebenen Einblick zu erhalten.

All diese Ausführungen werden dazu dienen, daß der Mensch, der sich mit dieser Arbeit und den damit verbundenen Themen beschäftigt, einen weiteren Schritt gehen kann, um sich selbst als eine einflußreiche Energiestruktur zu verstehen, die im universellen Schöpfungsprozeß Spuren hinterläßt. Diese sinnstiftend und dem Bewußtsein förderlich einzusetzen, sollte jedem, der diese Schriften studiert, ein Anliegen sein.

All mein Segen für euch.

Jesias