08.08.2026

32. Botschaft

Interaktionen beobachten und verstehen lernen

 

Ich will euch mit meiner Energie grüßen und euch damit unterstützen, euren Blick immer wieder von neuem zu schärfen. Richtet ihn stets auf das, was euch fremd und unverständlich erscheint, aber sorgt euch nicht um eure Unsicherheiten oder Ängste, die sich dabei auftun könnten. Seht sie stets als natürliche Begleiterscheinungen, die sich auf dem Weg ins Unbekannte hervortun, um den Verlauf eurer Reise mitzuerleben. Ihr selbst seid es, die sie in ihre Grenzen zurückweisen oder ihre Auflösung erwirken könnt.

Was sich im Laufe eines Menschenlebens an Erfahrungen aus Erlebtem im Gedächtnis und auch in den Körperzellen sammelt, ist das Ergebnis stets aufeinander wirkender Energien. Neben den dem Menschengeist zu eigen gemachten Energien, die aus seinen individuellen Absichten entspringen, wird er doch von der sogenannten Empfängnis eines Körpers bereits im Mutterleib mit zahlreichen Energien aus seinen eigenen Seins-Ebenen, aber auch aus ihm fremd erscheinenden Welten konfrontiert.

Von der Befruchtung bis zur Geburt erlebt der Geist einen traumartigen Zustand, der in die Realitätsebene einzuordnen ist, weshalb darin auch die Ursachen für alle nachfolgenden Prägungen zu suchen sind, die sich im Laufe des Lebens zu den individuellen Geisteigenschaften gesellen. Wenn der Mensch stirbt und in den feinstofflichen Zustand übergeht, wird sein Geist eine Empfindung von Illusion und Erlebtem in weiter Ferne verspüren. Es wird ihm im wahren Wortsinn unwirklich erscheinen, was ihm alles widerfahren ist, zumindest dann, wenn er die Seins-Ebenen, die sich in diesem Augenblick stark überlagern, nicht zu deuten weiß. Hinzu kommen in jeder Lebensphase die Einflüsse von den jüngst genauer betrachteten Energien der Erzengel und Schöpfergötterkräfte, die sich in heutigen Verhältnissen vor allem in Übergangsphasen zeigen.

Wird ein Kind geboren, so gibt es oft von der Mutter Berichte, daß an diesem Tag eine besondere Natur- oder Energieerscheinung sie begleitet hat. Beispielsweise verlief die Geburt sehr langwierig oder es gab ganz unkomplizierte Verhältnisse. Vielleicht war der Tag besonders kalt oder von einem besonderen Duft begleitet. Und vielleicht ertönte ein Lied eines noch nie zuvor gehörten Vogels. Nicht selten werden solche einprägsamen Begebenheiten sowohl Eingang in die Namensgebung als auch in die Charakteristik des Kindes finden. Und das wiederum verstärkt diejenige Energiewirkung, die für den individuellen Menschen vorgesehen war. 

Die Ausprägungen solcher Energien entstammen ursprünglich aus dem Kreis der Erzengel und der Schöpfergötterkräfte. Sie vermitteln durch klimatische, geologische oder sonstige in der Natur beobachtbare Phänomene, die sich in auffälligen Erscheinungen wie elektrischen Entladungen, in Klängen, Düften, kurz in Dingen zeigen, die mit menschlichen Sinnen erfahrbar sind. Vor allem die Erzengel mit ihren individuellen Charakteristiken wählen diese Wege, um in Erscheinung zu treten. Auf der Ebene der Schöpfergötterkräfte sind es vor allem Begebenheiten oder Empfindungen wie Kraft, Kreation, Treue oder Widerstandskraft, die sich in Verhaltensweisen auch noch sehr junger Kinder zeigen. Sie zu beobachten und darin das Verständnis für das Kind zu ergründen, ist Eltern nahegelegt.

So wie sich am Lebensanfang solche Situationen ereignen, so geschieht dies mehrfach in verschiedenen Lebensphasen. Oftmals werden diese Einflüsse dann nicht mehr auf den entsprechenden Energieebenen gesucht, sondern eher materiellen Ursachen zugeschrieben. Bei näherer Betrachtung jedoch wird für solche Phänomene keine Erklärung in der Materiewelt zu finden sein. Zwangsläufig spricht der Mensch dann von höheren Gewalten oder Wundern. Daß damit jedoch die Interaktion von feinstofflichen Energien aus den menschlichen Seins-Ebenen mit den Energien der Erzengel und Schöpfergötterkräften gemeint ist, verstehen nur diejenigen, die sich mit diesen Energien beschäftigt haben und mit den entsprechenden Auswirkungen vertraut sind. 

Mit Eintritt in die Transformationsphase, dem sogenannten Tod, werden die Interaktionswege der verschiedenen Energien wieder klarer. Das materielle Erleben tritt in den Hintergrund und der Mensch fragt sich, was von einem solchen Leben bleibt. 

Vor allem auf einer Empfindungsebene werden entsprechende Gefühle gesucht, die dem entsprechen, was das gelebte Leben für einen Eindruck hinterlassen hat. Für die Verschiebung der Empfindungsgewichtung von materiellen Einflüssen hin zu feinstofflicher Empfindung ist zu einem wesentlichen Anteil der Erzengel-Kreis ursächlich zu nennen, da er diese Energiearbeit unter anderem zu seinen Aufgaben zählt.

Bei unserem nächsten Treffen möchte ich auf die Geistkommunikation auf rein feinstofflicher Ebene zu sprechen kommen.

All meinen Segen sende ich über euch.

Jesias