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Was qualifiziert den Menschen zum Mensch?
 

Anbei ein Auszug aus meiner eigens erdachten Weihnachtspredigt an die Jünger meiner Zunft der (immer noch) nichtopportunistischen Astrophysiker. Wer wirklich tief im Innern religiös ist und seinen Weg so gehen möchte, hat meine Achtung und Zuneigung. Aber er/sie möge bitte ab hier bitte nicht weiterlesen, es ist wirklich sehr ketzerisch. Auch jene mit einer auf alle und jeden ausgedehnten philanthropischen Nächstenliebe möchten bitte dieser Lektüre aus dem Wege gehen.

 Aus der Entschließung des EU-Parlamentes zur Achtung der Menschenrechte in der europäischen Gemeinschaft (1994)- Abi. C 320 vom 28.10.1996 und Bulletin 9- 1996 über den
-uneingeschränkten Schutz der Menschenrechte, damit diese in der übrigen Welt glaubwürdig eingefordert werden können.
Menschenrechte sind Individualrechte und keine Statistik! Sie sind definiert als:


WIRTSCHAFTLICH
SOZIAL
KULTURELL
ÖKOLOGISCH


Sie sind unteilbar und bedingen einander!
Es ist ein Mißverständnis, daß die Durchsetzung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Menschenrechte den Aufbau eines zentralen Versorgungsstaates erfordert! Es geht vielmehr um die Schaffung und Sicherung sozialer und wirtschaftlicher Teilhabe. Der Staat hat hierbei Verpflichtungen auf drei Ebenen.


1. Die RESPEKTIERUNGSPFLICHT
2. Die SCHUTZPFLICHT
3. Die GEWÄHRLEISTUNGSPFLICHT


Das Gemeinschaftsrecht geht immer dem nationalen Recht voran und ist von daher durch die Bindung an EU-Gesetze und Organe auch dort einklagbar!
(Beschluß des Europarates vom Juni 1999- siehe auch Charta der Menschen- und Bürgerrechte)
A und O ist die Gleichbehandlung aller! Niemand darf BEVORZUGT oder BENACHTEILIGT werden aus Gründen von Staats- Religions-, Rassen- usw. Zugehörigkeit.

 

So weit, so gut.

In erster Bewertung ist o.g. Entschließung höchst positiv und man darf hier sicher mit Fug und Recht hochherzige Motive dazu unterstellen. In der Wissenschaft zählt zur Behandlung einer Sache allerdings unabdingbar die Bestimmung der Begriffe. Das heißt, es müssen, um zu einer nachvollziehbaren Aussage über- oder zu Anwendungen von etwas zu kommen, zuerst einmal allgemein verbindliche Definitionen zum Thema geschaffen werden. Ich vermisse sowohl zu obiger Entschließung als auch im weltweiten Schrifttum eine allgemein verbindliche Definition zum Rechtstitel "Mensch", um daraus dann ableiten zu können, wer oder was überhaupt in den Genuß der postulierten Rechte kommt.

Die Definition der Menschenrechte bedingt also zuerst einmal die Erläuterung der Frage, wer oder was überhaupt zu den Menschen zählt.


 

 Wer/Was ist damit überhaupt gemeint?

Ist es das Aussehen, das alleinige Vorhandensein sogenannter menschlicher Gliedmaßen oder eines gleichartigen Verdauungsapparates, sind also die Übereinstimmung rein äußerer oder organischer Merkmale die entscheidenden Parameter, die ein Subjekt unter Abermilliarden von Lebewesen zum privilegierten "Menschen" erwählen? Wären nicht gleichfalls auch Eigenschaften der Spezies klar zu benennen, welche eine ebenso klare Unterscheidung ermöglichen? Dies erscheint mir notwendig, da ja auch die Formulierung der o.g. Menschenrechte offensichtlich damit begründet wird, daß der Mensch in seinem eigenen Lebenszyklus weitergehende Lebensziele solcherart habe, daß diese über die Lebensziele anderer Spezies (begrenzt auf Prokreationszyklen, sprich Arterhaltung) hinausreichen. Von daher deshalb, weil die beim Hominiden entwicklungsgeschichtlich bedingte Ausbildung kognitiver Gene eine evolutionäre Ausrichtung der Art zum Homo sapiens beinhaltet. Es ist somit im Hinblick auf die Gesellschaft eben durch die Festlegung und Anwendung spezieller Rechte die Absicht verbunden, primär sicherzustellen, daß die mit dem Begriff "Mensch" gemeinten Individuen sich einem Evolutionsziel ohne jedwede physische oder psychische Bedrohung (einer ökonomischen z.B.) nahen können. Ein sich dergestalt entwickelndes humanoides Lebewesen wäre, in Kongruenz zu den postulierten Menschenrechten zu definieren durch die erwiesene Bereitschaft, den sich daraus ableitenden Pflichten zu entsprechen. Grundlage einer solchen Definition sollten also zuerst einmal klar zu definierende Pflichten sein, auf die ein Geschöpf, welches sich Mensch nennen möchte, zu verpflichten ist im wahrsten Sinne des Wortes. Diese Pflichten wären: kreativ+ konstruktiv, hilfsbereit, lernbegierig, kommunikativ und -ganz besonders- tolerant zu sein. Tolerant im Sinne von Zulassen. Zulassen von verschiedenen Möglichkeiten, besonders Wahlmöglichkeiten für das Individuum. Zulassen von Unordnung ist ganz besonders wichtig. Klar ausgedrückt, den existentiellen Grundlagen des Universums in jeder Hinsicht zu entsprechen, und somit Entwicklung zu ermöglichen. Denn nur ungeordnete Systeme sind resistent gegen Störungen, während geordnete, sprich: gleichgeschaltete Systeme bei der kleinsten Störung in sich zusammenbrechen.

Die Verwendung des Begriffes Mensch ist somit klar determiniert, was im Umkehrschluß die Anwendung des Wortes im Hinblick auf destruktiv/restriktive, - somit involutionäre Individuen sowohl de facto als auch de jure - ausschließt. Eben weil alles ordnen/anordnen die Wegnahme von Wahlmöglichkeiten beinhaltet, was letztlich zum Ende von Zeit führt.

Nun gibt es aber auch genügend Individuen, die ein humanoides Äußeres aufweisen und damit für sich den Status "Mensch" reklamieren. Allerdings sind dies leider meist Subjekte, die durch der Spezies nicht entsprechende Verhaltensweisen und Handlungen (wie z.B. Hab- + Machtgier, Neid bis hin zu Gewalttaten zur Durchsetzung ihrer "Ideen") auffallen. Diese können somit nicht zur Gattung derer gezählt werden, für welche die Charta der Menschenrechte extra geschaffen werden mußte. Jaja, ganz recht gehört.
Eben dieses Gebaren fällt explizit nicht unter humanoide Eigenschaften. Vorgenannte Erscheinungsbilder aber stehen jedweder Evolution entgegen. Ihr Verhalten ist also nicht im Sinne einer Evolution des Planeten zu sehen, sondern eher als hinderliches, störendes, sinnentleertes Einwirken auf die übrige Population. Dies ist z.B. genau der Fall, wenn von solchen zwar ähnlich aussehenden, dennoch aber auf Basis anderer Konditionen destruktiv agierenden- und reagierenden Subjekten andere Individuen in ihrer Entwicklung behindert oder diese gar abgebrochen wird. (z.B. Gewalt, Raub usw. bekannt und hinreichend erfaßt durch die gängige Strafgesetzgebung). Aber viel eher noch trifft dies auf Individuen zu, die sich über den Umweg der Lüge, der Ressourcenwegnahme und somit künstlicher Erzeugung von Abhängigkeiten gegenüber vielen "Menschen" eine Art von Macht erschlichen haben, die es Ihnen ermöglicht, parasitäre Existenz zu befestigen durch Schaffung wiederum geeigneter machterhaltender Strukturen.

Hierzu zählen, wegen der nahezu unbegrenzten Konditionierungsmöglichkeiten darin, bevorzugt die eigens dafür geschaffenen Religionen. Diese machterhaltenden und in unterschiedlichen Graden - von unterschwellig bis offenen - unterdrückerischen Strukturen, wie z.B. gigantische Verwaltungsapparate und mit alleinigem Gewaltmonopol versehene Polizeiapparate werden in Folge weiter dazu benutzt, die Unterwerfung vieler unter die Anordnungen von Wenigen zu erzwingen. Allgemeiner Gehorsam wird so durchgesetzt und mittels Indoktrination und Lügen (Gleichschaltung) aller Gesellschaftsschichten zur Staatsräson verklärt.
Wovon man sich in der Population dieses Planeten lange Zeit hinweg hat blenden lassen, ist die Vorstellung von einer Art von Motiv, einem höheren Ziel, das hinter all diesen großen Verbrechen wie z.B. die Erzwingung von Kriegen (kein Krieg bricht einfach so aus, daß Risiko und der zu bezahlende Preis dafür ist immer zu hoch - was etwaigen Konfliktpartnern immer bewußt ist) vorgeblich zu finden sei. Oder im Frieden die Erzwingung von hohen Steuern und Abgaben auf existentielle Ressourcen vom Individuum, angeblich motiviert durch höhere Ziele. Allein die Vorstellung vom eventuell gutzuheißenden Motiv ist ein einziger Irrtum. Kein gewaltsamer Konflikt hat jemals einen Gewinner hervorgebracht. Stets nur Verlierer bei denen, die den Konflikt zu bestehen haben. Keine noch so glücksverheißende Religion, Ideologie oder Steuererhöhung (sprich: legalisierter Ressourcenraub- wie z.B. Mehrwertsteuererhebung auf die Energiesteuer) hat jemals die vorher glücklich erzeugten Probleme aus der Welt geschafft.

Im Gegenteil.

Der Mensch wurde und wird durch all das vom Erreichen seiner durch die Evolution vorgegebenen Bestimmung nachhaltig abgehalten. Jene Kräfte aber, die hinter all diesen Aktivitäten stehen, haben in Wirklichkeit überhaupt gar kein Motiv, wie Sie so gerne verkünden. Zwischen Ihnen, die für sich Legalität postulieren, und jenen Dieben und Mördern, die dem gleichen fröhlichen Zeitvertreib in der Illegalität frönen, gibt es keinen, ich korrigiere, überhaupt keinen Unterschied.

Und all dies geschieht ohne das geringste Motiv, allein aus dem Grunde, daß diese Individuen nur eigentlich das tun oder unterlassen, was sie strukturell sind. Es sind Ihre Strukturen, die sie veranlassen, auf ihre Art allem evolutionären Bestreben zu widerstreben.
Wie auch kein in einem Organismus lebender Parasit ein höheres Motiv hat, solange weiter zu fressen, bis der Wirt aufhört zu existieren. Parasiten sind von ihrer Struktur her höheren Einsichten nicht zugänglich, vollziehen somit auch keine Entwicklung. Jedenfalls keine, die zu etwas evolutionär Positivem führte.
Alles, was der Parasit zu seiner Existenz (=Prokreationzyklus) braucht, ist die Übernahme der Kontrolle (Gehirne/Regierungen) des Organismus, in dem er lebt. Damit dieser nämlich keine Maßnahmen trifft, sich seiner Parasiten zu entledigen. Was jeder sonst sofort täte, wäre er nur bei klarem Verstande.

Entsprechend für "Menschen" postulierte Rechte treffen auf diese Art von destruktiven Individuen damit explizit nicht zu, brauchen somit diesen gegenüber auch nicht angewendet zu werden. Solche Individuen, mit andersgearteten (destruktiven) Bestrebungen können ja immer noch in Regelungen wie dem Artenschutz- oder Tierschutzgesetz Beachtung finden. Auch wenn sie wie Menschen aussehen und oftmals in gutem Zwirn auftreten:

Sie sind keine!!!

Merke also: Aus Rechten ergeben sich immer auch Pflichten! Wer diese Pflichten ignoriert, hat auch keinen Anspruch auf die zugehörenden Rechte. Wenn es Menschen gäbe, die nur Rechte haben und keine Pflichten haben wollen, so avanciert der Begriff Mensch zum Schimpfwort.

Zu einem sehr bösen Schimpfwort sogar.

Todtnar von Nooria

  


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